Elon Musk unterstützt die Physik hinter der Aussage: Quantencomputer können Bitcoin nicht knacken

Elon Musk unterstützt die Physik hinter der Aussage: Quantencomputer können Bitcoin nicht knacken

Elon Musk hat eine Randtheorie aus der Physik unterstützt, die besagt, dass Quantencomputer nur eine bestimmte Größe erreichen können. Trader haben aus seiner kurzen Antwort geschlossen, dass Bitcoin (BTC) bereits sicher vor Quantencomputern ist.

Doch das ist kein Beweis. Die Theorie stammt vom Oxford-Physiker Tim Palmer und sagt vorher, dass Quantencomputer zwischen 200 und 400 Qubits an ihre Grenze stoßen.

Was Musk tatsächlich sagte

Musk sprach nicht über Bitcoin. Am 29. August antwortete er auf einen Beitrag des Institute of Art and Ideas zu Palmers Arbeit.

The universe is integer in units of Planck cubes

— Elon Musk (@elonmusk) August 29, 2026

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Er stimmte zu, dass das Universum aus festen Einheiten besteht. Über private Schlüssel oder das Quantenproblem von Bitcoin sagte er jedoch nichts. Dennoch zitierte Investor Fred Krueger ihn am Tag darauf, unter der Überschrift, dass Bitcoin bereits quantensicher sei.

„Bitcoin ist vielleicht bereits quantensicher... Die neuesten Schätzungen gehen davon aus, dass mindestens 835 logische Qubits benötigt werden, um die Signaturen von Bitcoin mit Shors Algorithmus zu knacken... Elon Musk und Steve Jurvetson haben sich positiv zu dieser Forschung geäußert", sagte er.

Der Physiker hinter der Theorie

Palmer ist tatsächlich qualifiziert, sein Fachbereich liegt jedoch an einem anderen Ort. Er ist seit 2003 Mitglied der Royal Society und baut seit Jahren Wettervorhersagemodelle an der Universität Oxford.

Sein Fachartikel erschien im März in den Proceedings of the National Academy of Sciences (PNAS). Darin argumentiert er, dass es in der Natur kein durchgehendes Kontinuum gibt, weshalb Quantenverschränkung irgendwann an eine Grenze stößt.

Palmer legt diese Grenze bei 200 bis 400 Qubits auf aktuell verfügbaren Rechnern fest und sagt, diese Zahl werde nie 1.000 überschreiten. Die gewöhnliche Quantenphysik sieht solche Grenzen nicht vor, daher bleibt Palmer in der Minderheit, bis ein Quantencomputer seine Theorie bestätigt.

Quantum mechanics works perfectly in experiments, but Oxford physicist Tim Palmer argues it rests on a mathematical fiction: irrational numbers like √2 have no basis in physical reality.

Strip them out, and quantum's strangest mysteries disappear.

Palmer's theory makes a… pic.twitter.com/LyTNkMLyrg

— Institute of Art and Ideas (@IAI_TV) August 28, 2026

Die Lücke, die noch niemand schließen kann

Um Bitcoins Signaturen zu knacken, wären nach Schätzungen 835 logische Qubits nötig. Eine Studie von Han Luo und Kollegen aus dem Juli reduzierte diese Zahl von bisherigen Angaben wie 1.098 und 1.175. Diese sinkenden Schätzungen beim Qubit-Bedarf sind besonders relevant.

Bei der aktuellen Hardware ist man von solchen Zahlen jedoch weit entfernt. IBM plant bis 2029 einen Rechner mit 200 logischen Qubits. Das würde Palmers Untergrenze testen, hat aber keinen Einfluss auf Bitcoin.

Der Bitcoin-Kurs hat auf die Diskussion nicht reagiert. BTC liegt aktuell bei etwa 78.449 USD, mit einem Tagesanstieg von 1,17 %.

Bitcoin-Kursentwicklung. Quelle: BeInCryptoBitcoin-Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto

Auch Entwickler warten nicht auf neue Physik, denn ein Vorschlag für die Migration nach der Quantenzeit wird bereits diskutiert. Die wirkliche Probe kommt voraussichtlich um 2029.

Lesen Sie die Originalgeschichte Elon Musk unterstützt die Physik hinter der Aussage: Quantencomputer können Bitcoin nicht knacken von Lockridge Okoth auf de.beincrypto.com