KI teilt die Magnificent Seven in Gewinner und Nachzügler auf, sagt Lo Toney

KI teilt die Magnificent Seven in Gewinner und Nachzügler auf, sagt Lo Toney

Die Entwicklung von künstlicher Intelligenz trennt die Magnificent Seven in verschiedene Gruppen, statt die Aktien als einen Handel wachsen zu lassen. Das sagte Lo Toney, geschäftsführender Partner und Gründer von Plexo Capital, diese Woche bei CNBCs „Squawk Box".

CNBCs Jim Cramer hatte Investoren wenige Tage zuvor geraten, die Aktiengruppe erneut zu prüfen. Er argumentierte, dass sich die jahrelangen KI-Investitionen jetzt langsam auszahlen. „Ich denke, es ist Zeit zu kaufen", sagte Cramer.

Die Magnificent Seven: Künstliche Intelligenz sorgt für Trennung

Toney widersprach der Ansicht, die sieben Aktien wieder als einen Handel zu betrachten. Er sagte, dass heute zwei Punkte die Unternehmen unterscheiden: Kontrolle über die Infrastruktur und die Fähigkeit, damit Gewinn zu erzielen.

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Hyperscaler sind große Cloud-Anbieter, die riesige KI-Rechenzentren bauen. Toney zählt Google, Microsoft und Amazon zu dieser Gruppe. Auch diese Unternehmen müssen erst noch zeigen, ob sich die Ausgaben lohnen. Diese Herausforderung betrifft auch andere Nasdaq-Titel, die sich dieses Jahr bereits verdoppelt haben.

Meta und Apple nennt Toney eine andere Kategorie. Sie brauchen KI nicht als eigenes Geschäftsfeld. Vielmehr nutzen sie künstliche Intelligenz, um Werbung und Hardware, die sie bereits besitzen, zu stärken.

Tesla ist laut Toney ein Sonderfall. Das Unternehmen setzt künstliche Intelligenz ein, um physische Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Das bringt eigene Fragen zu Regulierung und Gewinnmargen mit sich.

Nvidia (NVDA) nimmt ebenfalls eine Sonderrolle ein. Toney sagt: Der Chiphersteller verdient an KI, während die Kunden erst noch beweisen müssen, dass sich Investitionen lohnen. Inzwischen dehnt sich diese Position auch auf Software aus.

Nvidia hat am 3. September den Kauf der Open-Source-KI-Plattform Hugging Face für etwa 12,9 Milliarden USD vereinbart. Die anstehenden Quartalszahlen von Nvidia sind weiterhin der beste Test, ob sich diese Ausgaben insgesamt lohnen.

Googles KI-Vorteil

Folgt man der Analyse von Toney, ist Alphabet mit Google (GOOGL) derzeit seine bevorzugte Aktie. Google besitzt eigene Rechenzentren und eigene Chips und verdient mit KI Geld – etwa durch Suche, YouTube, Cloud-Angebote und das autonome Fahren mit Waymo.

Toney verweist auf einen Kursanstieg bei Google-Aktien von rund 42% in den letzten 12 Monaten. Analysten erwarten laut Wall Street Konsens noch etwa 25% weiteres Potenzial, eine größere Differenz als bei anderen Werten, die Jim Cramer zuletzt bevorzugt hat.

YTD: Google-Aktien stiegen 2024 nur um 5%Seit Jahresbeginn ist Google nur um 5% gestiegen. Bildquelle: Trading View

Nicht jede Aktie der Magnificent Seven bewegt sich gleichzeitig, wenn künstliche Intelligenz ihre Geschäftsmodelle verändert. Einige Unternehmen müssen noch zeigen, dass Investitionen sich auszahlen. Toney sieht allerdings auch Namen, die bereits Gewinne erzielen.

Lesen Sie die Originalgeschichte KI teilt die Magnificent Seven in Gewinner und Nachzügler auf, sagt Lo Toney von Darryn Pollock auf de.beincrypto.com