Benjamin Cowen: Bitcoin erreicht den Boden in 69 bis 73 Tagen, folgt der BTC-Kurs noch den Zyklen?

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Benjamin Cowen: Bitcoin erreicht den Boden in 69 bis 73 Tagen, folgt der BTC-Kurs noch den Zyklen?

Benjamin Cowen sagt, dass Bitcoin (BTC) in 69 bis 73 Tagen das nächste Zyklustief erreichen wird. Diese Schätzung basiert auf der aktuellen Zahl von 1.363 Zyklustagen beim Bitcoin.

Die beiden vorherigen Zyklen endeten am Tag 1.432 beziehungsweise Tag 1.436. Damit liegt Cowens erwartetes Tiefpunkt-Datum nahe Oktober 2026.

Warum Cowens Prognose für das Bitcoin-Zyklustief auf Gegenwind stößt

Cowens Tageszählungsmodell ist für Trader zu einem wichtigen Bezugspunkt geworden. In der Vergangenheit hat er betont, dass der aktuelle Zyklus innerhalb einer Woche nach den zwei vorherigen Zyklen sein Hoch erreicht hat. Er nutzt diesen Zeitpunkt, um das vierjährige Zyklenmodell zu verteidigen.

Diesen Standpunkt hat er bereits mehrfach vertreten.

Bitcoin stieg innerhalb einer Woche an den Zeitpunkt, an dem es auch historisch sein Hoch erreicht, trotz der Behauptungen, dass der Vierjahreszyklus tot sei.

Cowen äußerte diesen Kommentar Anfang dieses Jahres und bleibt weiterhin dabei, während das nächste Tief naht.

#BTC is now on day 1363 of the cycle (note the last 2 cycles bottomed on days 1432 and 1436) pic.twitter.com/SJh2tPH4Tk

— Benjamin Cowen (@benjamincowen) August 15, 2026

Bitcoin zeigt Anzeichen

Cowen hat außerdem darauf hingewiesen, dass August und September in der Vergangenheit schwächere Monate waren. In früheren Jahren mit Zwischenwahlen ist der Bitcoin-Kurs im August durchschnittlich um etwa 10% gefallen. Im September gab es in der Regel weitere, geringere Verluste, bevor eine Erholung begonnen hat.

Allerdings teilen nicht alle Analysten die Meinung, dass das alte Muster noch gilt. Fidelity weist auf neue Tiefstände bei der Einjahres-Volatilität nur wenige Monate nach dem Rekordhoch von Bitcoin hin. Laut dem Unternehmen hat dieses Muster in den früheren Zyklen nicht existiert.

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Der Chief Investment Officer von Bitwise, Matt Hougan, geht noch weiter. Er argumentiert, dass Spot-Bitcoin-ETFs und die Nachfrage institutioneller Halter die bisherigen Halbierungszyklen abgeschwächt haben. Auch die Prognose von Grayscale für 2026 sieht das ähnlich und nennt gleichmäßige ETF-Zuflüsse als Hinweis darauf, dass das typische Boom-Bust-Muster nicht mehr so klar zu erkennen ist.

Trotzdem betont Cowen in einem aktuellen Forschungspapier, dass das Tief bei Bitcoin in allen vier Zyklen kaum nachgegeben hat, selbst wenn die Spitzen flacher geworden sind. Ob diese Entwicklung bis Oktober anhält, wird zeigen, welche Seite diesmal recht behält.

Lesen Sie die Originalgeschichte Benjamin Cowen: Bitcoin erreicht den Boden in 69 bis 73 Tagen, folgt der BTC-Kurs noch den Zyklen? von Darryn Pollock auf de.beincrypto.com