Gold verliert 5,5 % vom 3-Monats-Hoch, Goldman Sachs sieht weiterhin 10 % Kurspotenzial

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Gold verliert 5,5 % vom 3-Monats-Hoch, Goldman Sachs sieht weiterhin 10 % Kurspotenzial

Gold ist um 5,5% gefallen, ausgehend vom Drei-Monats-Hoch bei 4.697 am 25. August. Zum Redaktionszeitpunkt liegt der Kurs bei etwa 4.436. Goldman Sachs erwartet aber weiterhin bis Jahresende 4.900.

Infolge des Rückgangs liegt das Edelmetall nun unter seinem 200-Tage-Durchschnittspreis. Barchart berichtete, dass Gold nun mehrfach unter diesem Wert geschlossen hat. Das gab es zuletzt Anfang Juni.

Gold-Kurs am 1. September.Gold-Kurs am 1. September. Quelle: TradingView

Gold-Rallye stoppt an einem Kursniveau, das Trader genau beobachten

Der 200-Tage-Durchschnitt zeigt den durchschnittlichen Schlusskurs eines Vermögenswerts über die vergangenen 200 Sessions. Gold liegt nun unter dieser Marke, die bei etwa 4.529 notiert. Das Edelmetall fiel am Montag kurzzeitig unter 4.400. So niedrig stand es zuletzt am 19. August.

Barchart merkte an, dass der SPDR Gold Shares Fonds zuletzt in eine technische Korrektur geriet, als Gold mehrfach unter dem Durchschnitt schloss. Dieses Beispiel ist jedoch eine einzelne Episode und kein Muster.

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Gold now has multiple closes below its 200-day moving average for the first time since early June 🚨 $GLD went into a technical correction the last time this happened 📉 📉 pic.twitter.com/DbGVgNNqTq

— Barchart (@Barchart) August 31, 2026

Neue Investitionen auf eine Zinserhöhung der US-Notenbank haben den jüngsten Kursrückgang ausgelöst. Höhere Zinsen belasten Gold, da das Edelmetall keine Rendite abwirft.

Goldman Sachs und Fidelity bleiben optimistisch

Dennoch bestätigte Goldman Sachs Research in einer Notiz vom 28. August das Ziel von 4.900 bis Ende 2026. Verglichen mit dem aktuellen Wert entspricht das einem Anstieg um etwa 10%.

Die Bank hatte dieses Ziel im Juni um 500 USD gesenkt, da Erwartungen auf Zinssenkungen ab 2026 abnahmen. Dennoch signalisiert die reduzierte Prognose weitere, wenn auch geringe, Kursgewinne.

Die leitende Rohstoffanalystin Lina Thomas und der Co-Leiter der Global Commodities Research, Daan Struyven, stützen die Prognose auf offizielle Käufe.

„Wir beobachten weiterhin eine stark erhöhte Gold-Akkumulation der Zentralbanken über mehrere Jahre hinweg, da diese ihre Reserven diversifizieren, um geopolitische und finanzielle Risiken abzusichern. Dies steht im Einklang mit aktuellen Umfragen", schrieben sie.

Die Bank erwartet, dass Zentralbanken im Jahr 2026 monatlich durchschnittlich 50 Tonnen kaufen. Vor 2022 waren es etwa 17 Tonnen.

Gleichzeitig schätzt Fidelity Gold mit Blick auf die globale M2-Geldmenge auf einen Wert von rund 5.000. Das liegt etwa 13% über dem aktuellen Kurs.

As for gold, it gained ground last week as the global liquidity profile has started to recover. Based on my Gold & Liquidity regression between global M2 and gold, gold is worth around k.

Below is a longer chart, which illustrates how gold has gone from a pure play on real… pic.twitter.com/oRkpLXZiI9

— Jurrien Timmer (@TimmerFidelity) August 14, 2026

Das größte kurzfristige Risiko ist bereits von Goldman genannt. In der Juni-Prognose wurde Gold für das Jahresende bei 4.400 gesehen, falls die Fed die Zinsen erhöht. Am Montag lag der Kurs bereits dort. Ein nachhaltiger Bruch würde zudem die Debasement-Investition, die Gold und Bitcoin (BTC) mit Währungsverlusten verknüpft, weiter belasten.

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Lesen Sie die Originalgeschichte Gold verliert 5,5 % vom 3-Monats-Hoch, Goldman Sachs sieht weiterhin 10 % Kurspotenzial von Kamina Bashir auf de.beincrypto.com