Jensen Huang: Mietanstieg um 22% zeigt, dass ältere Nvidia-Chips weiter Erträge bringen

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Jensen Huang: Mietanstieg um 22% zeigt, dass ältere Nvidia-Chips weiter Erträge bringen

Nvidia-Chef Jensen Huang sagt, dass steigende Mietpreise für KI-Chips zeigen, dass ältere Hardware weiterhin Einnahmen bringt. Der Mietpreis für einen drei Jahre alten Chip ist im vergangenen Monat um 22 % gestiegen.

Es handelt sich um den H100-Chip, einen Trainingsprozessor, der bei der ersten Welle generativer KI verwendet wurde. Dieser Chip kostet aktuell 3,28 USD pro Stunde zur Miete. Huang nennt das langlebig. Ein längerer Zeitraum zeigt jedoch ein anderes Bild.

Mietpreise für ältere KI-Chips steigen in einem Monat um 22 %

Daten von einem Index auf X zeigen, dass der Stundenpreis bei 3,28 USD liegt. Das ist ein Anstieg um etwa 22 % im vergangenen Monat. Huang teilte den Chart und sagte, dass Nvidia-Computerleistungen fungibel, langlebig und umsatzstark seien.

NVIDIA compute is fungible, durable and highly rentable. It is a productive, revenue-generating asset. https://t.co/cvmjaNoiK8

— Jensen Huang (@JensenHuang) September 8, 2026
Jensen Huang. Source: X

Dieser Anstieg steht im Widerspruch zur gängigen Buchhaltung. Große Cloud-Anbieter rechnen Grafikprozessoren (GPUs) meist über etwa fünf bis sechs Jahre ab. Michael Burry meint, dass die wirkliche Nutzungsdauer deutlich kürzer ist. Er erweiterte im August seine Short-Position bei Nvidia.

Warum ein Monat die Abschreibungsdebatte nicht entscheidet

Die Entwicklung in der Vergangenheit zeigt beide Seiten. Früher lag die Kapazität zur sofortigen Nutzung dieses Chips bei großen Cloud-Anbietern bei sieben bis acht USD pro Stunde, manchmal sogar noch höher. Im Vergleich dazu bleibt 3,28 USD ein deutlicher Preisnachlass.

Auch das Angebot spielt eine Rolle. Neue Blackwell-Systeme sind den größten Kunden vorbehalten, deshalb übernehmen ältere Chips weiterhin Rechenaufgaben. Hoher Energie- und Speicherbedarf sorgt insgesamt für hohe Marktpreise.

Doch nicht jeder zahlt diese Mieten. CoreWeave, ein Cloud-Unternehmen, das Nvidia-Chips kauft und vermietet, hatte Ende Juni insgesamt 35 Milliarden USD Schulden. Nvidia hat sich außerdem bereit erklärt, ungenutzte Kapazitäten von Partnerunternehmen zurückzumieten. Kritiker sehen das als ein Bilanztrick im KI-Markt, der die Nachfrage besser erscheinen lässt.

Nvidia erzielte im August einen Rekordumsatz im zweiten Quartal von 96,2 Milliarden USD. Der Aktienkurs stieg nach dem Bericht um mehr als 4 %. Die Mieteinnahmen aus alter Hardware bieten Huang ein neues Argument. Ein zweiter Monat mit Preiszuwachs würde daraus einen Trend machen.

Lesen Sie die Originalgeschichte Jensen Huang: Mietanstieg um 22% zeigt, dass ältere Nvidia-Chips weiter Erträge bringen von Phil Haunhorst auf de.beincrypto.com