Samsung fällt um 8,7%, Rekord-Auszahlung von 79 Milliarden USD enttäuscht

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Samsung fällt um 8,7%, Rekord-Auszahlung von 79 Milliarden USD enttäuscht

Die Aktie von Samsung Electronics fiel am Montag um 8,7 %, nachdem der Rekordplan zur Ausschüttung an Aktionäre die Investoren enttäuschte.

Die Aktie wurde nahe 257.000 Won gehandelt, 24.500 Won weniger als zum Handelsschluss am Freitag. Damit hat sie die Kursgewinne nach der Entscheidung des Boards wieder abgegeben.

Kursverlauf der Samsung Electronics AktieKursverlauf der Samsung Electronics Aktie. Quelle: Google Finance

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Warum eine Rekordausschüttung dennoch enttäuschte

Der Board von Samsung hat für das Jahr 2026 Ausschüttungen an Aktionäre von 90 Billionen bis 110 Billionen Won beschlossen, das entspricht etwa 65 Milliarden bis 79 Milliarden USD. Das ist rund das Fünffache des bisherigen Höchstwerts von 20,3 Billionen Won aus 2020.

Rund 30 Billionen Won werden als Bardividende für das dritte Quartal ausgezahlt. Samsung bekräftigte zudem das Versprechen, die Hälfte des freien Cashflows auszuschütten.

Analysten hatten mit einer noch höheren Summe gerechnet. Zudem nannte der Plan kaum Details zur Einziehung eigener Aktien aus der Treasury.

„Anders als SK Hynix erwähnte Samsung Electronics nicht die Möglichkeit, die bestehende Ausschüttungspolitik für Aktionäre anzuheben, noch gab es eine Ankündigung zur Annullierung von Treasury-Aktien, die direkter zu einem Kursanstieg beitragen könnte, was enttäuschend ist", erklärte Eugene Securities-Analyst Sohn In-joon .

Das Board von Samsung genehmigte zudem einen Aktienrückkauf im Wert von 15 Billionen Won als Vergütung für Mitarbeitende. Morgan Stanley bezeichnete das Gesamtpaket als etwas unter den Erwartungen. Über die weitere Ausschüttung entscheidet das Board in einer Sitzung im Januar.

Koreanische Märkte bleiben volatil, Retail-Kapital verschiebt sich

Unterdessen weitete sich der Ausverkauf auf Seoul aus. SK Hynix verlor 2,7 %, und der KOSPI gab fast 3 % nach, womit sich eine Phase starker Volatilität fortsetzt, die bereits im Juli begann.

Der Index sank in diesem Monat um 22 %. Nach massiven Verlusten bei Retail-Anlegern beriefen die Behörden eine Sondersitzung ein und begrenzten die Nachfrage nach gehebelten Fonds auf einzelne Aktien.

Die Risikobereitschaft der Retail-Investoren ließ jedoch nicht nach. Sie nahm lediglich eine andere Form an. Nach Angaben der Korea Financial Investment Association kauften Investoren im Juli etwa 3,5 Billionen Won an Equity-Linked Securities (ELS), so viel wie zuletzt im April 2023.

Papiere mit Bezug zu Samsung Electronics und SK Hynix führten beim Verkauf. Für Aktionäre von Samsung kommt es wohl auf den Januar an, wenn das Board über die weitere Ausschüttung entscheidet.

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