Ist Bitcoin jetzt quantensicher? Eine Transaktion zeigt teilweise

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Ist Bitcoin jetzt quantensicher? Eine Transaktion zeigt teilweise

StarkWare teilte am Mittwoch mit, dass eine quantensichere Bitcoin (BTC)-Transaktion im laufenden Netzwerk gemined wurde. Dies ist das erste Mal, dass diese Methode verwendet wurde.

On-Chain-Daten zeigen, dass bei der Transaktion ein Output von 10.000 Satoshis, etwa 8 USD zum aktuellen Kurs, ausgegeben und eine Gebühr von 5.179 Satoshis gezahlt wurde.

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Quantum-safe Bitcoin, mined on mainnet, Today.

Designed by @avihu28 - the first ever quantum-safe Bitcoin transaction was built in collaboration with @MARAFoundation_ and our own @giladi_tom85141 .

Every chain faces the same quantum deadline. Today we took a huge step to move…

— StarkWare 🥷 (@StarkWareLtd) August 26, 2026

Wie die quantensichere Bitcoin-Transaktion funktioniert

Quantum-Safe Bitcoin (QSB) fügt neben der üblichen Elliptic-Curve-Signatur, die normalerweise einen Bitcoin-Output schützt, ein Hash-basiertes Schloss hinzu. Der Quanten-Algorithmus Shor, der private Schlüssel aus öffentlich bekannten Schlüsseln ableiten kann, ist nicht in der Lage, Hash-Funktionen zu brechen.

Im April veröffentlichte StarkWare-Forscher Avihu Levy die QSB-Methode. Sie nutzt das sogenannte Signature Grinding. Damit lässt sich eine gültige Bitcoin-Signatur ohne privaten Schlüssel erstellen.

Der Absender arbeitet dabei außerhalb der Blockchain, bis eine Transaktion gefunden wurde, deren Hash dem Format einer gültigen Signatur entspricht.

Die Sicherheit basiert dann darauf, einen Hash umzukehren, statt einen privaten Schlüssel zu schützen. Die Technik baut auf Binohash auf, das von Robin Linus, dem Erfinder von BitVM, entwickelt wurde.

MARA Pool minte die Transaktion in Block 964.199. Es handelte sich um eine einzelne Konstruktion, kein Upgrade; Bitcoin selbst bleibt unverändert.

Was die QSB-Methode nicht kann

StarkWare wies darauf hin, dass die Methode Bitcoin nicht vollständig quantensicher macht. Drei Einschränkungen begrenzen, was mit dieser Methode wirklich geschützt ist.

Die erste Einschränkung betrifft frühere Exponierung. Eine Adresse, deren öffentlicher Schlüssel bereits auf der Blockchain veröffentlicht wurde, gewinnt keinen Schutz, da ein Angreifer mit einem Quantencomputer den entsprechenden privaten Schlüssel ableiten könnte.

Der zweite Punkt ist der Migrationsschritt. Coins gelangen erst durch eine herkömmlich signierte Transaktion auf einen Hash-gesicherten Output, wodurch der öffentliche Schlüssel der Absenderadresse preisgegeben wird. Das Output, welches am Mittwoch verwendet wurde, wurde im Juli genau über solch eine Transaktion finanziert.

Als dritte Einschränkung gilt die Auslieferung. QSB-Transaktionen nutzen ein nicht standardisiertes Format, daher werden sie von normalen Bitcoin-Nodes nicht weitergeleitet. MARAs Slipstream-Service vermittelte den Weg zu einem Miner.

Die Kosten sind ein weiterer begrenzender Faktor. Levys Repository beziffert den Rechenaufwand außerhalb der Blockchain auf 75 bis 150 USD. StarkWare schätzte die Kosten für diese Transaktion auf mehrere hundert USD.

„Lange Zeit nahm man an, den Bitcoin-Bestand vor einem Quantenangriff zu schützen, erfordere eine Änderung des Bitcoin-Protokolls. Der heutige Tag zeigt, dass es auch anders geht. Ein Soft Fork ist weiterhin die bessere langfristige Lösung, wie StarkWare stets betonte, aber es ist ab sofort nicht mehr die einzige Option“, heißt es im Blog.

Bitcoin hat keine maßgebliche Anpassung auf Protokollebene vorgenommen, und auch die Transaktion am Mittwoch ändert das nicht.

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https://youtu.be/37GOqnY5oiQ

Lesen Sie die Originalgeschichte Ist Bitcoin jetzt quantensicher? Eine Transaktion zeigt teilweise von Kamina Bashir auf de.beincrypto.com