Vier große Länder beginnen diese Woche mit ihren Krypto-Regulierungen

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Vier große Länder beginnen diese Woche mit ihren Krypto-Regulierungen

Vier Regierungen haben in der ersten Septemberwoche Maßnahmen zur Krypto-Regulierung ergriffen. Russland und Vietnam haben am Dienstag neue Regeln eingeführt, Pakistan hat eine Frist zum Anmelden bis Samstag gesetzt und Singapur hat eine öffentliche Konsultation gestartet.

Der regulierte und legale Kryptomarkt in Russland ist jetzt geöffnet, jedoch gibt es eine klare Begrenzung. Vietnam und Pakistan haben die Möglichkeiten, was Unternehmen legal tun dürfen, weiter eingeschränkt. Die Regeln in Singapur sind bisher nur im Entwurf vorhanden.

Russland erlaubt Handel, aber behält das Zahlungs-Verbot bei

Das Föderale Gesetz 282-FZ ist seit Dienstag gültig. Kryptowährungen werden hier als Eigentum betrachtet. Lizenzierte Broker und Börsen dürfen nun auch Privatkunden bedienen.

HUGE: 🇷🇺 President Putin officially signed Russia’s version of the Crypto CLARITY Act into law, with the law taking effect today.

🇺🇸 Pass the U.S. CLARITY Act! pic.twitter.com/198Z6tM0Jp

— Conor Kenny (@conorfkenny) September 1, 2026

Trotz dieser Öffnung gibt es strenge Grenzen, denn Kleinanleger müssen zuerst einen Test bestehen. Danach dürfen sie bis zu 300.000 Rubel pro Jahr über einen einzigen Vermittler kaufen.

Dies entspricht nach aktuellem Kurs der Zentralbank etwa 3.500 USD. Mit Kryptowährung in russischen Geschäften zu bezahlen, bleibt weiterhin verboten.

Es gibt zudem einen Unterschied: Große Banken müssen ab jetzt digitale Rubel anbieten und große Einzelhändler müssen diese akzeptieren. Börsen haben bis Juli 2027 Zeit, ihre Registrierung abzuschließen. Sberbanks Plan für Krypto als Kreditsicherheit benötigt noch die Zustimmung der Zentralbank.

Vietnam erarbeitet Krypto-Regulierung für einen Markt ohne Börsen

Dekret 284 aus Vietnam tritt heute in Kraft. Unternehmen müssen bis zu 200 Millionen vietnamesische Dong Strafe zahlen, wenn sie ohne Lizenz arbeiten.

Bisher hat jedoch keine Kryptobörse eine Lizenz erhalten, da dies vermutlich zu teuer ist. Plattformen müssen fast 390 Millionen USD Eigenkapital nachweisen und ausländische Investoren dürfen höchstens 49% besitzen.

Außerdem wird es nur fünf Börsen geben, die eine Lizenz erhalten. Weitere werden nicht zugelassen. Nur 5 Börsen werden zugelassen.

Pakistan richtet sich an Unternehmen, Singapur bisher an niemanden

Pakistans Virtual Assets Act gilt seit März. Abschnitt 70 gibt Unternehmen, die bereits im Land aktiv sind, sechs Monate Zeit, einen Antrag zu stellen oder den Betrieb einzustellen. Diese Frist endet am Samstag.

Die Nutzer sind nicht das Ziel, sondern die Plattformen, die pakistanische Kunden angenommen haben. Die Frist ist wichtig, weil eine Lizenz jetzt sinnvoll ist. Im April erlaubte die Staatsbank von Pakistan den Banken, Konten für lizenzierte Krypto-Unternehmen zu eröffnen. Damit wurde ein Verbot aus 2018 wieder aufgehoben.

In Singapur ist es umgekehrt. Die Monetary Authority of Singapore (MAS) startete am Dienstag die öffentliche Konsultation P015-2026. Vorgeschlagen wird eine Stablecoin-Lizenz mit vollständiger Reserve, Einlösung zum Nennwert und ohne Zinsen für Halter. Kommentare können bis zum 16. Oktober eingereicht werden.

Singapore's MAS opened public consultation (closing Oct 16) on legislative amendments to the Payment Services Act, advancing its 2023 single-currency stablecoin framework toward implementation. The proposals formalize an "MAS-regulated stablecoin" designation requiring 100%…

— unfolded. (@cryptounfolded) September 1, 2026

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