MetaMask trennt sich von Consensys: IPO und Token-Details noch offen

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MetaMask trennt sich von Consensys: IPO und Token-Details noch offen

Consensys teilt sich auf, und die Krypto-Wallet MetaMask wird ein eigenständiges Unternehmen. Die Aufteilung lässt die beiden Fragen, die Investoren wirklich interessieren, unbeantwortet: ein Börsengang und ein MetaMask-Token.

MetaMask ist die App, die mehr als 100 Millionen Menschen heruntergeladen haben, um Kryptowährungen selbst zu verwalten, statt sie auf einer Börse zu lassen. Das Mutterunternehmen hat die Trennung am Mittwoch bekannt gegeben.

Today, MetaMask begins its next chapter as an independent company.

Consensys Software Inc., the company behind MetaMask, is rebranding as MetaMask, fully focused on the consumer platform. The protocols and institutional infrastructure businesses, including Linea, are becoming a…

— MetaMask 🦊 (@MetaMask) September 9, 2026

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Warum Consensys MetaMask abspaltet

Das bestehende Unternehmen behält seine Rechtsform, übernimmt aber den Namen MetaMask und entwickelt nur noch Produkte für Verbraucher. Joe Lubin, einer der Ethereum-Mitgründer, bleibt Vorsitzender und Geschäftsführer.

Alle Produkte und Dienstleistungen für Banken und Entwickler gehören künftig zu einem neu gegründeten Unternehmen, das weiterhin Consensys heißt. Dazu zählt auch Linea, ein Netzwerk, das günstigere Transaktionen auf der Ethereum-Blockchain ermöglicht. Mike Kriak wird dort Geschäftsführer, David Cunningham wird Präsident.

Lubin erklärte, dass der Bereich für Verbraucher schneller an Wert gewonnen habe als der Rest des Geschäfts. Beide Unternehmen erwarten, dass die Aufteilung bis Ende 2026 abgeschlossen ist. Wallet-Halter behalten die gleiche App, ihre Schlüssel und ihre Vermögenswerte.

MetaMask beschreibt sich jetzt als „Open Money"-Plattform. So können Nutzer etwa Karten nutzen, sparen und handeln — alles direkt in der Wallet, wobei sie weiterhin die Kontrolle über ihre eigenen Schlüssel behalten.

Die offenen Fragen zu Börsengang und Token

Consensys hatte einen Börsengang im Jahr 2026 vorbereitet. BeInCrypto berichtete im Mai, dass diese Planung ins Stocken geraten sei, weil sich die Kryptomärkte abschwächten, ähnlich wie bei verzögerten Börsengängen von Kraken und Grayscale.

Lubin nannte keinen neuen Zeitpunkt. Ein Unternehmenssprecher äußerte sich noch direkter.

„Wir äußern uns nicht zu Marktspekulationen oder möglichen künftigen Aktivitäten an den Kapitalmärkten", berichtete Fortune unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher.

Einen MetaMask-Token, der von Tradern seit Jahren MASK genannt wird, gibt es weiterhin nicht. Lubin hatte früher Hinweise darauf gegeben. Er sagt nun, dass weniger Unternehmen derzeit bereit sind, eigene Coins unter den aktuellen Vorschriften herauszugeben.

Investoren haben dieses Jahr verstärkt in Aktien von Unternehmen mit künstlicher Intelligenz investiert, was die Kryptobörsengänge ausgebremst hat. Ein eigenständiges MetaMask könnte für interessierte Anleger attraktiver sein als ein gemischtes Softwareunternehmen. Ob eine Börsennotierung erfolgt und ob es je einen Token gibt, bleibt offen.

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