Pearson ist ein britischer multinationaler Bildungs- und Prüfungsdienstleister mit Hauptsitz in London. Das Unternehmen bietet Lernmaterialien, Prüfungen, Qualifikationen, virtuelles Lernen, Englischunterricht, Produkte für den Hochschulbereich sowie Weiterbildungs- und Kompetenzentwicklungsdienste für Unternehmen an. Das Unternehmen ist an der Londoner Börse notiert, gehört zum FTSE 100 Index und ist über American Depositary Receipts an der New Yorker Börse sekundär notiert. Im Jahr 2025 erzielte Pearson einen Umsatz von 3,6 Milliarden Pfund und beschäftigte durchschnittlich etwa 17.000 Mitarbeiter.
Das Unternehmen ging aus S. Pearson & Son hervor, einem im 19. Jahrhundert gegründeten Bau- und Tiefbauunternehmen aus Yorkshire. Unter Weetman Pearson, 1. Viscount Cowdray, entwickelte es sich zu einem der weltweit größten Ingenieurunternehmen und erwarb Beteiligungen an mexikanischen Öl-, Strom-, Finanz-, Kohle-, Luftfahrt- und Verlagsunternehmen. Im 20. Jahrhundert verlagerte Pearson seinen Schwerpunkt auf das Verlagswesen und die Medienbranche und erwarb 1957 die Financial Times sowie eine Beteiligung an The Economist, 1968 Longman und 1970 Penguin Books. Das Unternehmen änderte seinen Namen 1984 von S. Pearson & Son plc in Pearson plc.