Volkswagen beschließt Zukunftsplan 2030: 50.000 Stellen werden abgebaut

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Volkswagen beschließt Zukunftsplan 2030: 50.000 Stellen werden abgebaut

Der Aufsichtsrat von Volkswagen hat einen Plan beschlossen, der innerhalb des Konzerns weitere 50.000 Arbeitsplätze abbaut. Damit verdoppeln sich die Stellenkürzungen eines bereits laufenden Programms bei Europas größtem Autohersteller.

Der deutsche Autohersteller gab die Entscheidung am Donnerstag bekannt. Zudem plant Volkswagen, sein Modellangebot bis 2035 um etwa 50% zu verringern und die Profitabilität zu steigern.

Volkswagen: Ziele für 2030, vier Werke stehen vor Unsicherheit

Der Zukunftsplan 2030 wurde einstimmig beschlossen und betrifft sowohl die Führungsebene als auch die Beschäftigten in den Werken.  

„Laut der Analyse, die dem Zukunftsplan 2030 zugrunde liegt, ist ein gruppenweiter Stellenabbau von etwa 50.000 Positionen – darunter auch Managementrollen – notwendig", teilte das Unternehmen mit.

Die zwölf Initiativen des Unternehmens zielen auf einen jährlichen Absatz von 9 Millionen Fahrzeugen sowie eine operative Marge von 9% bis 2030 ab. Diese Marge entspricht einem operativen Ergebnis von rund 31 Milliarden EUR. Der Konzern plant für Investitionen und Forschung zwischen 2027 und 2031 insgesamt 135 Milliarden EUR ein.

Volkswagen bestätigte zudem, dass die Kapazitäten in Europa die Nachfrage um mehr als 500.000 Fahrzeuge überschreiten. Für die Werke Emden, Zwickau, Hannover und Neckarsulm kann die Produktion zwischen 2031 und 2034 aktuell nicht gesichert werden.

Ein Konzept für die europäische Produktion soll bis Ende Juni 2027 vorliegen. Angaben zum Zeitpunkt des Stellenabbaus oder zur Verteilung auf die Marken machte das Unternehmen nicht.

CEO Oliver Blume bezeichnete die Entscheidung als ein starkes Signal für die Zukunft.

„In den kommenden Jahren investieren wir einen dreistelligen Milliardenbetrag, um unsere bekannten Marken noch attraktiver, stärker und wettbewerbsfähiger zu machen“, so Blume.

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Im August: Jobabbau in den USA steigt um 58%

Die Entscheidung erfolgt inmitten einer größeren Kündigungswelle in den USA. Laut Challenger, Gray & Christmas wurden im vergangenen Monat 52.881 Stellen gestrichen, das bedeutet ein Anstieg um 58% gegenüber Juli. Dennoch war es der ruhigste August seit 2022 und 38% weniger als im Vorjahr.

Restrukturierungen waren für 16.173 dieser Kürzungen verantwortlich, das ist der höchste Anteil seit Januar. Konsumgüter führten dabei mit 10.057 Stellen, gefolgt von Nahrungsmitteln mit 7.982 und Technologie mit 6.103.

Künstliche Intelligenz war für 3.462 Kürzungen im August verantwortlich, dies ist der niedrigste Wert seit Dezember 2025. Dennoch bleibt der Technologiesektor Hauptursache für Entlassungen in diesem Jahr, mit 116.175 Streichungen, das sind 22% der Gesamtzahl.

Im August planten Arbeitgeber 12.325 neue Einstellungen, das sind 23% weniger als im Juli, aber deutlich mehr als im Vorjahr. Ob diese Stellen besetzt werden, wird zeigen, wie viel Flexibilität der US-Arbeitsmarkt noch hat.

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