Die norwegische Warenhandelsbilanz misst die Differenz zwischen den Exporten und Importen des Landes über einen bestimmten Zeitraum. Ökonomen verwenden die Handelsbilanz, um die Struktur und Intensität der Handelsströme zwischen den Ländern zu bewerten. Ein Handelsdefizit entsteht, wenn mehr Waren und Dienstleistungen importiert als exportiert werden. Wenn die Exporte die Importe übersteigen, deuten Ökonomen das als einen Handelsüberschuss hin.
Der Einfluss der Handelsbilanz auf die NOK-Notierungen ist nicht eindeutig und hängt vom Kontext der Konjunkturzyklen und anderen Wirtschaftsindikatoren, wie z.B. der Produktionsdynamik, ab. Zum Beispiel beginnen die Länder unter den Bedingungen der Rezession mehr zu exportieren, um Arbeitsplätze zu schaffen. Umgekehrt, wenn die Wirtschaft schnell wächst, ziehen es die entwickelten Länder vor, Importe zu entwickeln, um einen Preiswettbewerb zu gewährleisten. Dies kann die NOK-Kurse des entsprechend beeinflussen.