Bitcoin: Jetzt 50 %-Rabatt laut Cameron Winklevoss

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Bitcoin: Jetzt 50 %-Rabatt laut Cameron Winklevoss

Gemini-Mitgründer Cameron Winklevoss sagt, dass der Handel mit künstlicher Intelligenz (KI) den Investoren eine Bitcoin-Zeitmaschine verschafft hat, weil der Coin aktuell fast zum halben Kurs des Vorjahres gehandelt wird.

Er veröffentlichte diese These auf X und forderte Investoren auf, den Kursrückgang eher als Einstiegsmöglichkeit denn als Warnsignal zu sehen.

Warum Winklevoss von einer Bitcoin-Zeitmaschine spricht

Winklevoss argumentiert, dass das viele Kapital, das in KI-Aktien fließt, die Kurse von Kryptowährungen drückt. So erhalten Käufer aktuell Zugang zu Kursniveaus, die vor zwölf Monaten noch unerreichbar schienen.

The AI trade has given the world a time machine to go back in time and invest in Bitcoin at k. A year ago, if Bitcoin was offered at a 50% discount to its then-current price of 0k, there would be an unlimited amount of buyers. This is an unprecedented time to buy the dip —…

— Cameron Winklevoss (@cameron) August 18, 2026
Cameron Winklevoss. Source: X

Seiner Ansicht nach hängt die Schwäche mit dem Wettbewerb um Kapital zusammen. Aktien aus dem KI-Bereich zogen Gelder an, die früher in risikoreiche Vermögenswerte wie Bitcoin flossen.

Der Vergleich beruht auf einem einfachen Gedankenspiel. Vor zwölf Monaten lag der Bitcoin-Kurs über 120.000 USD und nur wenige Halter rechneten damit, dass er wieder auf etwa 60.000 USD fallen könnte.

Laut Preisdaten von BeInCrypto erreichte Bitcoin am 6. Oktober 2025 ein Hoch bei 126.080 USD. Aktuell wird Bitcoin für 64.231 USD gehandelt, etwa 49% unter diesem Rekordwert. Die Marktkapitalisierung der Kryptowährung liegt bei etwa 1,29 Billionen USD.

Bitcoin-KursverlaufBitcoin-Kursverlauf. Quelle: BeInCrypto

Der Chart zeigt, wo der starke Rückgang erfolgte. Bitcoin brach im Februar 2026 deutlich ein und wird seither unter 80.000 USD gehandelt.

Die Argumentation erinnert auch an seine früheren Einschätzungen. Im Juli sprach sich Winklevoss für Investitionen in Bitcoin und Zcash aus, als die KI-Verluste den südkoreanischen Kospi-Index um fast 11% fallen ließen.

Seine eigene Handelsbilanz erschwert jedoch die Beurteilung. Im März übertrugen die Zwillinge 130 Millionen USD in Bitcoin in Gemini-Wallets, was Analysten als Vorbereitung auf einen Verkauf deuteten.

Gemini hat die schwierige Phase direkt gespürt. Die Börse entließ Anfang des Jahres rund 30% der Belegschaft und verbuchte für 2025 einen Verlust von 585 Millionen USD.

Analysten sehen weiteres Potenzial unterhalb von 64.000 USD

Nicht jeder betrachtet den aktuellen Kursrückgang als Boden. Eine Untersuchung von BeInCrypto zur Zyklus-Timing sieht das Tief des Bärenmarktes nahe 47.000 USD.

Auch die Nachfrage von institutionellen Haltern gilt als gering. In der vergangenen Woche verzeichneten börsengehandelte Bitcoin-Fonds Nettoabflüsse von 390 Millionen USD, da die Ölpreise stiegen.

Das Thema KI wirkt in beide Richtungen. Geld, das aus KI-Aktien abgezogen wird, könnte Krypto-Märkte stärken. Allerdings würde ein breiter Ausverkauf riskanter Vermögenswerte Bitcoin vermutlich zunächst weiter nach unten drücken.

Dennoch hat Bitcoin diese Woche eine gewisse Eigenständigkeit gezeigt. Am Montag fiel der S&P 500 während Bitcoin kurz vor Veröffentlichung der Federal Reserve Protokolle über 64.000 USD stieg.

Winklevoss schloss seinen Beitrag mit der Frage, wann Bitcoin wieder in die Zukunft reist. Trader, die den aktuellen Bitcoin-Kurs beobachten, finden Teile der Antwort womöglich in den Fed-Protokollen dieser Woche.

Lesen Sie die Originalgeschichte Bitcoin: Jetzt 50 %-Rabatt laut Cameron Winklevoss von Phil Haunhorst auf de.beincrypto.com