Liquid Death CEO weicht Frage zum Börsengang aus, trotz Verbindung zu Goldman Sachs

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Liquid Death CEO weicht Frage zum Börsengang aus, trotz Verbindung zu Goldman Sachs

Mike Cessario, der CEO von Liquid Death, wollte keinen konkreten Zeitraum für einen möglichen Börsengang (IPO) bestätigen. Er gab eine ausweichende Antwort, obwohl das Unternehmen bereits im Jahr 2023 Goldman Sachs engagiert hatte.

Cessario äußerte sich dazu in der Sendung „The Close" von Bloomberg mit Moderator Romaine Bostick. Im Interview ging es zudem um die virale Werbekampagne von Liquid Death zum Thema KI-Datenzentren.

Goldman-Beziehung besteht schon länger

Bostick fragte Cessario direkt nach dem Zeitplan für einen IPO. Er verwies darauf, dass Liquid Death Goldman Sachs als Bank beauftragt und einen neuen Finanzchef von Pepsi eingestellt hat. Cessario gab dabei weder ein klares Ja noch ein Nein.

https://www.youtube.com/watch?v=crQ1vLkHXeA

Cessario sagte, Liquid Death wolle ein großes, profitables Unternehmen aufbauen. Daher konzentriere er sich aktuell nicht auf eine bestimmte Exit-Strategie. Stattdessen werde das Unternehmen einen Börsengang oder eine Fusion in Erwägung ziehen, wenn der richtige Zeitpunkt gekommen ist, erklärte er.

Diese Antwort lässt die Frage nach dem Börsengang weiterhin offen. Liquid Death hat bereits vor zwei Jahren eine Bank engagiert, die Erfahrung mit Börsengängen hat.

Trotzdem gibt es immer noch keinen bestätigten Zeitplan. Die Voraussetzungen für einen Börsengang sind jedoch bereits vorhanden.

Die KI-Werbung als Hintergrund des Interviews

Das Gespräch folgte auf eine Diskussion über die neueste Werbekampagne von Liquid Death. Die Kampagne zeigt Menschen, die Gläser mit Urin an KI-Datenzentren verschicken. Cessario nutzte die Werbung, um scherzhaft auf den Wasserverbrauch in diesen Anlagen hinzuweisen.

https://www.youtube.com/watch?v=r9OhekhlZ9Y

Allerdings betonte Cessario, die Werbung richte sich nicht gegen KI an sich. Er wies vielmehr auf ein echtes Problem hin: Auch geschlossene Datenzentren verdunsten große Mengen an Wasser für die Kühlung, sagte er.

Das öffentliche Sentiment gegenüber dem Ausbau von Datenzentren wird immer kritischer. Neue Offenlegungspflichten in Texas fordern jetzt Angaben zum Wasser- und Stromverbrauch vor einem Netzanschluss. Diese Entwicklung steht für eine breitere Ablehnung in mehreren US-Bundesstaaten.

Cessario wies darauf hin, dass die Werbung nur in sozialen Medien zu sehen ist. Er erklärte, dass die meisten Fernsehsender keine Werbung mit Uringläsern ausstrahlen würden.

Cessario äußerte sich außerdem zur Rolle von KI in seiner eigenen Werbeagentur. Künstliche Intelligenz könne einfache Produktionstätigkeiten gut übernehmen, sagte er. Sie könne aber keine führenden kreativen Talente ersetzen. Vielmehr werde KI vor allem mittelmäßiges Marketing aus der Branche verdrängen.

Die vorsichtige Haltung von Liquid Death spiegelt einen allgemeinen Trend bei wachstumsstarken Unternehmen, die einen Börsengang in Betracht ziehen. Unternehmen wie SpaceX geraten zunehmend unter Druck, wie sich technische Bewertungen behaupten, wenn sich das Sentiment der Investoren ändert.

Ob Liquid Death innerhalb von einem Jahr oder erst in fünf Jahren einen Antrag einreicht, ist weiter offen. Die Bank und der neue Finanzchef stehen bereits seit 2023 bereit.

Lesen Sie die Originalgeschichte Liquid Death CEO weicht Frage zum Börsengang aus, trotz Verbindung zu Goldman Sachs von Darryn Pollock auf de.beincrypto.com